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Gartentipps Monat Mai
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Da wir uns nun öfter in unserer Laube aufhalten, sollten wir das Dach nochmals auf seine Dichte prüfen. Beim Ausbessern darf das Dach nur mit flachen Schuhen betreten werden. Die Ersatzstücke der Dachpappe sind reichlich unterzuschieben, aufzukleben und gut zu nageln. Anschließend teert man am besten das ganze Dach. Zu den vorstehenden Arbeiten ist trockenes und nicht zu warmes Wetter erforderlich.Beim Aufstellen der Behälter zum Auffangen von Regenwasser muß auch die Regenrinne und ihr Abfluß überprüft werden. Die Regenrinne muß nicht nur dicht, sondern auch sauber sein, damit man einwandfreies Gießwasser erhält.Die ersten schönen Maitage sind zum Streichen der Lauben und Zäune zu nutzen. Der Anstrich soll nicht nur zum besseren Aussehen beitragen, sondern auch das Holz gegen Fäulnis schützen. Wenn er voll wirksam sein soll, muß es jährlich wiederholt werden.Wer über einen geräumige Laube oder einen großen Schuppen verfügt, kann jetzt die regnerischen Tage zum Streichen seiner Gartenmöbel nutzen.In allen Teilen des Gartens macht sich jetzt schon das Unkraut breit. Es muß rechtzeitig bekämpft werden. Es beeinträchtigt nicht nur den guten Anblick, sondern entzieht dem Boden und somit unseren Pflanzen Nährstoffe.Schon in den ersten Maitagen gehört die Bodenpflege mit zu den wichtigsten Gartenarbeiten. An erster Stelle steht das Hacken. Damit sorgt man nicht nur für die gute Bodendurchlüftung, sondern erhält auch die Bodenfeuchtigkeit. Das Hacken ist in allen Teilen unseres Gartens laufend vorzunehmen. Mindestens nach jedem stärkeren Regen und Gießen, sobald der Boden oberflächlich abgetrocknet ist. Dadurch wird auch das Gießen nicht so oft nötig. Außerdem stört man durch öfteres Hacken die Entwicklung des Unkrautes, so das es nie überhand nehmen kann.Jetzt müssen wir dafür sorgen, das es unseren Pflanzen nie an Wasser fehlt. Als Anhalt gilt, bei jedem Gießen auf 1 m² 8 Liter bis 10 Liter Wasser zu verteilen.Gießen und Spritzen sind zwei ganz verschiedene Kulturmaßnahmen, die man nicht verwechseln darf. Das Gießen soll den Pflanzen die Möglichkeit geben, die Nährstoffe aus dem Boden zu nehmen und den Wasserbedarf zu decken. Das Spritzen kommt in der Regel nur bei heißem Wetter in Frage. Dabei werden nur die oberirdischen Pflanzenteile naß gemacht.Da kaltes Leitungswasser keiner Pflanze dienlich ist, muß man stets für angewärmtes sorgen. Es genügt, wenn das Gießwasser annähernd die Temperatur der Luft angenommen hat. Das wird erreicht, wenn wir nach jedem Gießen die Wasserbehälter wieder volllaufen lassen.Die Nistkästen unserer Gartenvögel sind laufend zu überwachen, damit die Brut nicht gefährdet wird. Der größte Feind sind die Katzen.Vogeltränken sind des öfteren mit frischem Wasser zu versehen.Noch fehlende sind aufzustellen. Als Behelf legt man auf das Behälterwasser ein möglichst breites starkes Brett. Die Umgebung der Tränken muß für die Vögel übersichtlich sein, damit sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen können.Mit dem Beginn warmen Wetters machen sich auch die Maulwurfs - grillen unangenehm bemerkbar. Die Bekämpfung ist durch das Vernichten der Nistplätze mit Brut am wirksamsten. Die Maulwurfsgrillen haben ihre Gänge dicht unter der Erdoberfläche. Sobald man Gänge feststellt, spürt man ihnen mit den Fingern nach. Auf diese Weise findet man auch die etwas tiefer liegenden Nistplätze, die ausgehoben und vernichtet werden.Maulwürfe gehören nicht zu den Schädlingen. Im Garten können sie jedoch sehr lästig werden, abgesehen von den unschönen Maulwurfshügeln ist bei starkem Auftreten auch mit Schäden an den Pflanzen zu rechnen. Durch die zahlreichen Gänge können Pflanzen gelockert werden, so das sie eingehen.Wer unter Wühlmäusen leidet, darf nichts unversucht lassen, um die gefährlichen Pflanzenschädiger zu vernichten. Am sichersten fängt man sie mit sorgfältig aufgestellten Fallen. Vor allem darf man die Fallen nicht mit der bloßen Hand anfassen, also immer Gummihandschuhe tragen. Auch beim auslegen von Möhren sind immer Gummihandschuhe zu tragen. Gaspatronen sind nur wirksam, wenn man damit schlagartig alle Gänge behandelt. Wenn diese Maßnahme einige Male wiederholt wird, erzielt man zumindest, das sich die Wühlmäuse aus dem vergasten Gebiet verziehen.Beim Decken und Lüften der mit Gurke besetzten Frühbeete ist das Wetter ausschlaggebend. Gelüftet wird nur bei sonnigem Wetter. Die Lufthölzer (Lattenstücke 20 x 6 x 4 cm) sind so unter die Fenster zu stellen, das der Wind die Pflanzen nicht treffen kann. Gedeckt wird das Frühbeet jeden Abend. Früh sind die Decken zu entfernen, sobald es hell geworden ist, damit den Gurken kein Tageslicht verloren geht. Schatten erhalten die mit Gurken besetzten Frühbeete nicht.Ab Anfang Mai kann man ein kaltes Frühbeet mit Gurken bepflanzen. Dazu kommen nur Topfballenpflanzen in Frage, die außer den Keimblättern mindestens ein normales Blatt haben. Das Frühbeet wird wie normales Freiland vorbereitet. Außer den Pflanzen ist Deckmaterial unbedingt erforderlich, das die Temperaturunterschiede zwischenTag und Nacht abfängt.Von Frühbeetgurken sind gute Erträge nur zu erzielen, wenn man ihrem Wasser - und Nährstoffbedarf gerecht wird. Das schnelle Austrocknen der Erde verhindert man am besten durch Bodendeckung mit halbverrottetem Stallmist oder feuchtem Torf. Diese Stoffe hält man ständig feucht, damit immer feuchte Luft im Frühbeet herrscht. Gedüngt wird, sobald die Gurken durch schnelles Wachstum zeigen, das sie gut eingewurzelt sind.Die im Frühbeet gepflanzten Gurken müssen zweimal entspitzt werden. Das erste Entspitzen erfolgt, sobald sich das 5. Blatt vollständig entwickelt hat. Die danach erscheinenden Seitentriebe entspitzt man nach Entfaltung des 3. oder 4. Blattes. Dazu ist ein scharfes Messer erforderlich, mit dem man den Triebteil in der Mitte zwischen 2 Blättern durchschneidet.Die Freilandaussaat der Gurken ist in der ersten Maihälfte möglich, sofern sich der Boden schon erwärmt hat. In kaltem Boden verfaulen die Samen und keimen nicht. Das sollte man vor allem in höheren Lagen und bei schweren Böden beachten. In solchen Fällen ist es besser, noch etwas zu warten.Gurkensamen sollte man vor der Aussaat verlesen, damit nur voll - keimfähige Körner in die Erde kommen. Flache Gurkensamen keimen nur schwach. Die daraus hevorgehende Pflanzen kümmern und gehen meist ein. Gut ausgereifter Gurkensamen ist 6 bis 8 Jahre keimfähig, wenn er trocken und kühl gelagert wurde.Beim Gurkenanbau im Freiland sind gut vorbereitete Beete der halbe Erfolg (siehe April unter: Gurken verlangen einen warmen...). Ein Normalbeet (1,20 m) erhält nur eine Reihe Gurken. Man sät sie am besten auf flache Dämme. Zu ihrer Anlage hebt man einen etwa 50 cm breiten Streifen auf der Mitte des Beetes ungefähr einen halben Spatenstich tief aus. Der dadurch entstehende flache Graben wird mit frischem Pferdemist gefüllt und die ausgehobene Erde wieder darauf gegeben, das ein flacher Damm entsteht. Durch die Düngerunterlage wird die Erde, in der später die Gurkenwurzeln stehen, sehr gut durchlüftet. Das trägt zum gesunden Wuchs der Gurken wesentlich bei, weil ihre Wurzeln sehr sauerstoffhungrig sind. Die Erde wird auch durch die Mistschicht wesentlich wärmer, weil diese zwischen der oberen warmen Erde und der darunter liegenden kalten isoliert.Die Aussaat der Gurken kann in fortlaufender Reihe (gedibbelt) oder horstweise erfolgen. Die horstweise Aussaat ist der Reihensaat vorzuziehen, weil man bei ihr mit Schutzhauben arbeiten kann. Die Horste werden mit 30 bis 35 cm Abstand angelegt. Auf jeden Horst bringt man 5 bis 6 Samen ganz flach in die Erde (etwa 1 cm). Beim dibbeln beträgt der Abstand zwischen den einzelnen Körnern 5 bis 6 cm. Anschließend so gegossen werden, das die Samen mit der sie umgebenen Erde eine gute Verbindung erhalten. Dazu ist unbedingt vorgewärmtes Wasser erforderlich.Für den allgemeinen Anbau sind die mittellangen Gurkensorten am geeignetsten. Bei den mittellangen Gurken kann man, günstiges Wetter vorausgesetzt, in etwa 2 Monaten mit der ersten schnittfertigen Früchte rechnen.Bei horstweisem Auslegen der Gurkensamen sollte man die Aussaat - stellen sofort mit Pflanzenschutzhauben überdecken. Dadurch wird nicht nur jeder Sonnenstrahl zum Erwärmen der Erde ausgenutzt, sondern auch die Ausstrahlung der Bodenwärme in der Nacht verhindert. Die Bodentemperatur bleibt dann gleichmäßiger, was zum schnellen Keimen der Samen wesentlich beiträgt. Nach dem Erscheinen der Sämlinge auftretende Nachtfröste bleiben durch die Hauben ohne schädliche Wirkung. Anstelle der Hauben kann man auch mit dachartig zusammen gestellten Glasscheiben die vorgenannten Wirkungen erzielen. Hauben und Scheiben bleiben bis Ende Mai auf den Gurken.Wenn sich nach dem Aufgehen der Saat das 1. normale Blatt entwickeln will, werden die Gurken verzogen. Bei Dibbelsaat läßt man je laufenden Meter nur 4 bis 5 Pflanzen stehen und je Horst 1 bis 2 Stück. In erster Linie sind die schwachen zu entfernen. Fehlstellen können durch die überflüßigen Pflanzen ausgeglichen werden. Beim herausnehmen muß man aber die Wurzeln schonen, damit das Einwachsen nicht in Frage gestellt wird. Zur Sicherheit überdeckt man die frisch gepflanzten Sämlinge nach dem Angießen sofort mit einem nicht zu kleinen Blumentopf, bis sie eingewachsen sind.In höheren Lagen und rauhen Gegenden sät man die fürs Freiland bestimmten Gurken vorteilhaft in kleine Töpfe aus. Das ist aber nur dann möglich, wenn ein Frühbeet zur Verfügung steht oder am hellen Küchenfenster genügend Platz für die Töpfe vorhanden ist. In 7 cm Töpfen legt man mit Torf angereicherte Komposterde 3 Samenkörner aus. Die Erde ist ständig feucht zu halten, darf aber nicht naß sein. Wenn man in den ersten Maitagen aussät, verfügt man Ende Mai über brauchbare Gurkenpflanzen.In der zweiten Maihälfte kommt man mit Gurkenpflanzen schneller zum Ziel als mit der Aussaat. Wenn man keine Gelegenheit hat, die Pflanzen selbst heranzuziehen, sollten nur Pflanzen mit Topfballen gekauft werden. Gute Erfolge zeigen aber nur solche, die gesund und wüchsig sind, was an der sattgrünen Blattfarbe erkennbar ist. Außer den Keimblättern sollten sie ein ausgewachsenes Blatt haben. Die Töpfe müssen gut durchwurzelt sein, damit der Erdballen beim Austopfen erhalten bleibt. Von einwandfreien Pflanzen genügen je laufender Meter etwa 3 Pflanzen, was ein Abstand von 30 bis 35 cm entspricht. In den ersten 2 Wochen ist es angebracht, die Pflanzen mit Schutzhauben zu versehen.Da die ausgesäten und auch die gepflanzten Gurken in der ersten Zeit ihren Platz nicht benötigen, bepflanzt man beide Beetseiten mit Salat und Kohlrabi. Auf jede Seite pflanzt man je eine Reihe. Auf die Außenreihen kommt 10 cm von der Beetkante entfernt Kohlrabi. Auf der inneren pflanzt man den Salat mit 25 cm Abstand von der Kohlrabireihe, weil er schneller fertig wird. So bleibt ein Streifen von 50 cm für die Gurken frei. Es genügt zu ihrer Entwicklung, bis das Gemüse geerntet ist. Auf der Reihe erhalten beide Arten einen Abstand von 20 bis 22 cm. Den Salat und den Kohlrabi kann man schon im April auf die Gurkenbeete pflanzen. Mit diesen Gemüsearten wird das Gurkenbeet besser ausgenutzt. Außerdem geben sie den Gurken in der ersten Zeit etwas Windschutz.Als bester Schutz in windigen Lagen hat sich für Gurken der Mais erwiesen. Ob man den gewöhnlichen Körnermais oder den als Gemüse verwertbaren Zuckermais verwendet, spielt keine Rolle. Der Mais wird nicht auf dem Gurkenbeet angebaut, sondern auf dem westlich danebenliegendem. In der Regel genügt ein 2 reihiger Streifen. Die Aussaat fällt mit dem Säen bzw. Pflanzen der Gurken zusammen. Die beiden Reihen erhalten einen Abstand von 50 cm. Auf der Reihe werden 4 Maiskörner horstweise zusammen gelegt. Die Entfernung von Hostmitte zu Horstmitte sollte 35 bis 40 cm bertagen, damit ein guter Winschutz entsteht.Anstelle von Kohlrabi und Salat kann man die Beetränder auch mit Sellerie bepflanzen. Da Sellerie erst nach dem 15. Mai gepflanzt werden darf, können die Randstreifen Anfang April mit Radieschen besät werden. Sie sind bis Mitte Mai erntefertig. Jede Beetseite erhältnur eine Selleriereihe 20 cm von den Beeträndern entfernt. Auf der Reihe pflanzt man mit einem Abstand von 40 cm.Ab Anfang Mai kann man in nicht frostgefährdeten Lagen die ersten Markerbsen aussäen und den ganzen Monat hindurch Folgesaaten vornehmen. In bezug auf den Boden sind sie etwas anspruchsvoller als die Palerbsen. Darum sät man sie auf die Beete aus, die recht humusreich sind.Wer sich bei Markerbsen das Reisern ersparen will, darf nur niedrige Sorten anbauen.Da Chicoree lange Pfahlwurzeln entwickeln, muß der Boden tief gelockert sein. Daher wird er am besten schon im Herbst geholländert, was einem zwei Spatenstiche tiefem Umgraben gleichkommt.Chicoree gedeiht am besten auf einem gut mit Humus versehenen Mittelboden. Zu leichten oder zu schweren Boden kann man durch Zusatz von Torf oder verrottetem Stallmist den Chicoree brauchbar machen. Boden in 2. Tracht ist dem mit frischem Stallmist versehenen vorzuziehen.Die Aussaat von Chicoree sollte man erst in den ersten Tagen der zweiten Maihälfte vornehmen.Je wärmer der Boden ist, um so schneller und sicherer geht der Samen auf. Außerdem sind die Jungpflanzen frostempfindlich. Die Aussaat ist auch noch im Juni möglich. Die Wurzeln erreichen dann aber nicht die Stärke wie bei der Maiaussaat. Der Erfolg im Winter beim Treiben hängt aber wesentlich von der Stärke der Wurzeln ab.Da der Chicoree 30 cm auseinander stehen muß, kommen auf ein Normalbeet nur vier Reihen. Man sollte sich auf keinen Fall verleiten lassen, die Reihen enger zu stellen. Hoches üppiges Blattwachstum und schwache Wurzeln wären die Folge davon. Damit die Randreihen nicht unter Trockenheit zu leiden haben, ist darauf zu achten, das die Beetwege so flach wie möglich sind.Bei der Chicoreeaussaat ist die horstweise der Dibbelsaat vorzuziehen. Da nach Aufgehen der Saat sowieso verzogen werden müssen, ist das Aussäen in Horsten besser als die Dibbelsaat. Sie macht auch nicht soviel Arbeit.Der Samen darf nur flach in die Erde gelangen. Darum zieht man die Saatrillen mit dem Harkenstiel. Je Horst werden alle 15 cm 4 bis 5 Samen ausgelegt. Nachdem Aufgehen läßt man auf jedem Horst nur die stärkste Pflanze stehen.Der Anfang April ausgepflanzte Blumenkohl muß Anfang Mai eine starke Nährstoffzugabe und anschließend viel Wasser erhalten. Jetzt ist nämlich die Zeit gekommen, in der der Blumenkohl nicht ins Stocken geraten darf, wenn er große Blumen entwickeln soll. Zum Düngen eignet sich ein stickstoffreicher Volldünger am besten. Nach dem Düngen darf die Erde nicht mehr richtig trocken werden.Von Buschbohnen erzielt man nur auf warmen, leichten und humusreichen Böden frühe Ernte. Obwohl sie auch eine halbschattige Lage vertragen, entwickeln sie sich in einer vollsonnigen besser und schneller.Obwohl Buschbohenauch eine halbschattige Lage vertragen, entwickeln sie sich in einer vollsonnigen besser und schneller. An halbschattigen Stellen ausgesät, kann man nicht mit einer frühen Ernte rechen. Der Ertrag bleibt ebenfalls gegenüber dem in vollsonniger Lage angebauten zurück.Trotzdem sollte man halbschattige Lagen mit Buschbohen ausnutzen. Die Aussaat wird in solchen Fällen aber erst in der zweiten Maihälfte vorgenommen.Da Stallmist im allgemeinen Mangelware ist, sät man Buschbohnen grundsätzlich in Boden 2. Tracht. Wer kein anderes Land für den Bohnen zur Verfügung hat, kann sie aber unbedenklich in mit frischem Stallmist versehenen Boden anbauen. Sie entwickeln sich darin sogar noch besser, weil die Durchlüftung dieses Bodens in der Regel nichts zu wünschen übrig läßt.Buschbohnensamen können nur in warmen Böden keimen. In kalten gehen sie im Quellstadium zugrunde. Zum mindesten ist ungleichmäßiges und lückenhaftes Aufgehen die Folge davon. Dasselbe ist der Fall, wenn nach dem Aussäen naßkaltes Wetter einsetzt. Man sollte sich nicht durch ein paar warme Tage in der ersten Maihälfte zum Aussäen verleiten lassen.Um frühe Ernten von Buschbohnen zu erzielen, legt man die Samen in den ersten Maitagen in Blumentöpfe aus. Das hat aber nur Sinn, wenn man die belegten Töpfe in einem Frühbeet aufstellen kann. Zur Not eignet sich dazu auch ein geräumiges recht helles Küchenfenster. Damit die Bohnen bis Ende Mai die Töpfe gut durchwurzeln, nimmt man Töpfe mit einem Durchmesser von 9 cm. In jeden Topf legt man 5 Bohnen. Er wird vorerst nur bis zur Hälfte mit nährstoffreicher Komposterde gefüllt. Die Bohnen sind höchstens mit einer 1 cm starken Erdschicht zu bedecken. Nach dem Besäen gießt man die Erde an und stellt die Töpfe an den genannten Orten auf. Weitere Erde wird erst nachgefüllt, wenn die Bohnen den Topfrand überragen. Für einen ausreichenden Gießrand ( 1 cm ) ist zu sorgen. |